So beantragst du Fördermittel für dein Unternehmen

Ein Förderprogramm kann ein entscheidender Faktor sein, um dein Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen. Doch die Beantragung ist oft sehr aufwendig. 

EU, der Bund und die Länder haben ein großes Interesse daran, nachhaltige Impulse für Wirtschaftswachstum zu setzen und Unternehmen dabei zu unterstützen, effizienter zu sein und damit erfolgreicher am Markt zu werden. Mit Fördermitteln setzen diese Einrichtungen Impulse. Doch der Weg bis zur Bewilligung eines Förderprogrammes ist oft lang und sehr bürokratisch.

In diesem Blogartikel erfährst du…

… Welche Arten von Förderungen es gibt…

… Wie diese Förderungen ablaufen … 

.. und wie Förderungen dir helfen, dein Inventar zu digitalisieren...

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Förderprogramme: Bürokratischer Papierkrieg oder echter Wachstumsimpuls?

Oft ist es aber schwer, einerseits die geeigneten Fördermittel zu finden und andererseits die Inhalte, die ziemlich bürokratisch formuliert sind, richtig zu interpretieren und allen Anforderungen gerecht zu werden. Woran liegt das? Gründe für diese bürokratischen Hürden liegen hauptsächlich darin, dass die staatlichen Einrichtungen ganz spezifische Impulse setzen wollen, gleichzeitig aber auch ein sehr großes Interesse daran haben, dass die Fördermittel möglichst sinnstiftend eingesetzt werden und dass alle Interessenten gleichbehandelt werden können, um Missbrauch und Betrug zu verhindern. Die Fördermittel über ansässige Banken, die KfW oder Mittelständische Beteiligungsgesellschaften bzw. die Bürgschaftsbanken abgewickelt.

 

Arten von Förderungen

Die staatlichen Einrichtungen haben unterschiedliche Förderungsmöglichkeiten, die dir dabei helfen, dein Unternehmen weiterzuentwickeln und auszubauen. Dabei passt nicht jedes Förderinstrument zu deinem Unternehmen. Wie diese Förderinstrumente strukturiert sind und was damit verbunden ist, erfährst du jetzt.

 

Nicht rückzahlbare Zuschüsse

Handelt es sich bei der Förderung um einen sogenannten nicht rückzahlbaren Zuschuss, musst du diese Gelder – wie der Name schon sagt - nicht wieder an die bewilligende Behörde zurückzahlen. Kommt dein Vorhaben für ein solches Programm in Frage, dann solltest du dich auf jeden Fall darum bemühen. Doch Achtung: du musst oft sehr genau angeben, wie du die Mittel verwendet hast.

 

Förderungen in Form von Darlehen

Viele Förderungsprogramme finanzieren dir deine Vorhaben. Hier gibt die öffentliche Hand dir das Geld, du musst es aber vollständig zurückzahlen. Diese Darlehen zeichnen sich aber oft dadurch aus, dass die Tilgung erst verzögert beginnt, die Zinsen sehr niedrig sind und dass Tilgungen fristlos möglich sind oder wenig bis gar keine Kosten nach sich ziehen.

 

Garantien & Bürgschaften

Eine Form, um ein Vorhaben trotz fehlender finanzieller Ressourcen zu realisieren, ist die Aufnahme von Fremdkapital in Form von Krediten. Hier benötigen Banken oft Sicherheiten, die für Unternehmen sehr schwer zu leisten sind. Dafür gibt es Förderprogramme – der Staat oder die Länder bürgen dann für dich und du bekommst Finanzierungen oft bewilligt und zu guten Konditionen.

 

Beteiligungen & Wagniskapital

Oft ist das Eigenkapital eine Herausforderung, wenn es um die Akquise neuer Finanzierungsquellen geht. Hier helfen Förderprogramme von Bund & Ländern mit verschiedenen Beteiligungsformen, indem sie  finanzielle Ressourcen einbringen und  Unternehmensanteile als Gegenleistung erhalten.

 

 

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Ablauf von Förderungen

Wer denkt, dass Förderungen mit dem Ausfüllen des Antrags beginnen und mit der Auszahlung der Fördermittel enden, hat es sich leider etwas zu einfach vorgestellt. Bereits vor Antragsstellung sind einige Wege zu gehen und Kontakte zu knüpfen. Auch nach Ablauf der Förderung musst du nachweisen, dass du die Fördermittel zweckgebunden eingesetzt hast. Wie die Beantragung von Fördermitteln abläuft, haben wir für dich ausgearbeitet:

 

1. Planung & Vorbereitung


Du planst ein Investitionsvorhaben, um dich für die Zukunft aufzustellen oder Wettbewerbsvorteile zu entwickeln? Hier ist es ratsam, die Förderung mitzudenken, um möglichst offen zu sein, dein Investitionsvorhaben so zu gestalten, dass es auf die spezifischen Förderprogramme passt. Hier reicht eine grobe Kostenschätzung und eine grobe Vorhabensbeschreibung. Wenn man hier schon zu detailliert ist, kann es sein, dass man sich selbst das Leben schwer macht.

2. Partnersuche & Kontaktaufnahme zur Klärung der Finanzierung


Bereits zu Beginn ist es wichtig, dass du dir allgemeine Informationen einholst, wer dich in deinem Vorhaben unterstützen kann. In vielen Banken gibt es deshalb genau die richtigen Ansprechpartner für dich, die einerseits die Finanzierungsmöglichkeiten deines Vorhabens mit dir besprechen können, aber andererseits auch meist über gute Kontakte verfügen, die dir weiterhelfen können. Das ist goldwert! Hier solltest du jede Menge Gespräche führen, um möglichst viele Informationen über Förderprogramme, die in Betracht kommen, aufzunehmen. Auch der Kontakt mit Fördermittelberater:innen kann hier sehr hilfreich sein.

3. Konkretisierung des Vorhabens


Jetzt hast du das Wissen, was du brauchst, um dein Vorhaben zu konkretisieren. Du kennst die Schwerpunkte der Förderprogramme von EU, Bund und Ländern und kannst nun abwägen, welche Programme du nutzen möchtest, um dein Vorhaben zu realisieren. Jetzt kommt die Konkretisierung des Projekts. Hier entwickelst du ein Konzept für das Vorhaben, stellst einen Zeitplan auf und entscheidest dich für die Finanzierung des Projekt.

4. Beantragung der Fördermittel


Wenn du ein konkreten Vorhabensplan entwickelt und die Zusage über Finanzierungen seitens der Geldgebenden hast, geht es nun an die Beantragung der Fördermittel. Hier kommt es auf die Exaktheit an, da seitens der Fördermittelgebenden die Anträge sehr genau geprüft werden. Ein guter, positiver und freundlicher Kontakt hilft dir hier, auch immer die Unterstützung zu bekommen, solltest du an einer Stelle nicht weiterkommen. Achte auf die Fristen, die gesetzt werden. Lass idealerweise auch alle Dokumente nochmal von Kolleg:innen prüfen. Das ist die wichtigste Phase – hier solltest du absolut fokussiert bleiben.

5. Durchführung des Vorhabens


Dein Antrag wurde bewilligt? Sehr gut - dann kann’s jetzt los gehen! Du kannst nun dein Vorhaben starten. Was hier sehr wichtig ist: behalte immer im Blick, dass du dein Vorhaben möglichst exakt so durchführst, wie du es in deinem Vorhabensplan dargelegt hast. Dokumentiere die Durchführung sehr genau – das kann im Nachgang nochmal sehr wichtig sein oder dich im Worst Case sehr viel Geld kosten. Sei dir deshalb ganz genau im Klaren, welche Dokumentationspflichten du hast und beachte das möglichst ab dem Zeitpunkt, wenn du den ersten Fördermittel-Euro ausgibst.

6. Auszahlung oder Tilgung


Je nach Förderprogramm bekommst du erst das Geld und musst anschließend nachweisen, dass du zweckgebunden investiert hast, oder musst erst die Finanzierung selbst bewerkstelligen, um dir anschließend rückwirkend die Gelder einholen zu dürfen.

7. Zweckbindung 


Fördermittel bekommen ist das eine – Fördermittel behalten ist das, worauf es ankommt. Es ist absolut wichtig, dass du hier nachweisen kannst, dass du dein Vorhaben exakt nach den Vorgaben des Förderprogramms durchgeführt hast. Auch, wenn das Projekt bereits abgeschlossen ist, musst du hier noch mal 100 % geben, damit das Vorhaben auch für die Fördermittel- und Kapitalgebenden sauber abgeschlossen ist.

 

Du möchtest dein Unternehmen weiterentwickeln und suchst Förderprogramme, die dich dabei unterstützten? In unserem Blogartikel Was du bei der Beantragung von Fördermitteln beachten musst geben wir dir 10 hilfreiche Tipps, was du dabei beachten solltest!

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Woran scheitern Klein- und mittelständische Unternehmen? 

Das haben wir Martin Hammer, Berater für Fördermittel bei SubVentCon GmbH, gefragt. Er fungiert als Schnittstelle zwischen Unternehmen, die Förderprogramme beantragen und den Fördermittelgebenden.

 

Für kleine und mittelständische Unternehmen sind Förderprogramme oft eine Wissenschaft für sich. Wir haben mit Fördermittelberater Martin Hammer von der SubVentCon GmbH über die häufigsten Stolperfallen gesprochen.

Fördermittelberater Martin Hammer

 

Wie dir Förderprogramme dabei helfen, dein Inventar nachhaltig zu verwalten

EU, Bund und Länder möchten Unternehmen dabei unterstützen, einerseits Wettbewerbsvorteile zu erlangen, andererseits aber auch verantwortungsbewusst mit den Ressourcen umzugehen und Unternehmensprozesse zu digitalisieren. 

Der digitale Inventarmanager von ITEXIA ist die Lösung, um dein Inventar nachhaltig zu verwalten. Denn mit digitaler Inventarisierung erfährst du folgende Vorteile:

➡️ Du hast einen genauen Überblick, WELCHE Gegenstände sich WO befinden, WER sie nutzt und in WELCHEM Zustand diese sind.

➡️ Alle Daten zu jedem Gegenstand kannst du an EINEM Ort speichern: In der ITEXIA Cloud.

➡️ Der Inventarmanager ist für alle Abteilungen geeignet: sowohl die Buchhaltung, als auch die IT, die Einkaufsabteilung - einfach alle, die mit Inventar in Berühung kommen, können mit dem smarten Inventorymanager von ITEXIA arbeiten.

➡️ Wenn du die Daten zu allen Inventargegenständen gut pflegst, kannst du innerhalb kurzer Zeit erkennen, welche Geräte oder welches Mobiliar für dein Unternehmen effektiver oder reparaturanfälliger sind oder wie effizient der Einsatz von spezifischem Inventar ist. 

All diese Gründe helfen dir dabei, Prozesse in deinem Unternehmen zu digitalisieren und gleichzeitig dein Unternehmen nachhaltiger zu machen. 

Wie sieht ein optimaler Inventarisierungsprozess aus?

Wir wollen dir bei deiner nächsten Inventarisierung und/oder Anlageninventur helfen und dich perfekt vorbereiten - egal für welche Software du dich entscheidest. In unserem Inventarguide lernst du, wie du locker und einfach deine Inventare, IT-Assets, Facility-Gegenstände usw. verwalten kannst.

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