RFID - Innovation für die digitale Inventarverwaltung

Wahrscheinlich haben Sie das Wort „RFID“ irgendwo schon einmal gehört. Doch obwohl uns die Technologie nahezu jeden Tag begegnet, wissen nur die Wenigsten, was genau dahintersteckt und wie die Technologie funktioniert. In diesem Beitrag fassen wir die wichtigsten Infos zur RFID-Technologie zusammen und helfen euch, das vermeintlich komplexe Thema zu verstehen.

  1. Was bedeutet RFID?

Der Begriff „RFID“ kommt aus dem Englischen und steht für „Radio Frequency Identification“, also das Lokalisieren und Identifizieren von Radiowellen. 

Besonderheit der Technologie ist das kontaktlose Identifizieren der RFID-Tags (oft auch RFID-Etikett genannt), welche Informationen zu einem bestimmten Objekt enthalten. Für das Tracken der Tags ist es also nicht notwendig, diese zu sehen oder zu wissen, wo sich die Objekte im Raum befinden. Alles was man benötigt, ist ein RFID-Reader und die dazugehörige Software sowie die Etiketten bzw. Tags.

Bild RFID-Prozess

  1. Wo und wie wird die RFID-Technologie eingesetzt?

Ein RFID-Tag besteht aus einem Speicher, welcher es ermöglicht, individuell bestimmte Daten zu speichern und jederzeit abzurufen.

Zusammengefasst besteht der Leseprozess eines RFID-Tags aus folgenden 3 Schritten:

  1. Die Daten des RFID-Etikettes (Transponder) werden mit dem RFID-Reader (Lesegerät) angefordert.
  2. Die Abfrage der Daten durch das Lesegerät werden im Transponder erfasst.
  3. Die abgefragten Informationen werden vom RFID-Tag auf das Lesegerät übertragen und schließlich mit der Software abgeglichen und aktualisiert.

Mittels der herkömmlichen Identifikation von Objekten über Barcodes ist es nur möglich, Daten mittels Sichtkontakt auszulesen ohne sie bearbeiten zu können. Das Pendant unter den RFID’s ist hier der sogenannte „read-only“-Transponder. Neben diesem Transponder gibt es jedoch auch zahlreiche weitere, die das Bearbeiten der gespeicherten Daten zulassen.

Obwohl die RFID-Technologie für viele unbekannt ist, begegnet sie uns fast täglich. Egal ob als Chip für Haustiere, als automatische Türschlösser, im Personalausweis, als System hinter bargeldlosem Bezahlen oder als Diebstahlsicherung von Waren. Die Möglichkeiten zum Einsatz der Technologie scheinen grenzenlos.

Viele Unternehmen in den unterschiedlichsten Branchen nutzen die RFID-Technik um Gegenstände schnell, unkompliziert und eineindeutig zu identifizieren und zu lokalisieren. Solche Gegenstände können zum Beispiel Möbel oder Hardware, wie zum Beispiel Computer sein, ebenso können aber auch Maschinen oder andere Gegenstände mit RFID-Etiketten versehen werden. Dabei können die RFID-Labels in ihrer Größe und dem Speicherplatz variieren und passen sich so an die bestehenden Prozesse des Unternehmens an.

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  1. Welche Vorteile bietet RFID?
  • Erfassen von Daten ohne Sichtkontakt möglich
  • Vereinfachung von Arbeitsprozessen
  • Langfristige Kostenersparnis
  • Gesteigerte Effizienz & Wirtschaftlichkeit im Unternehmen
  • Resistenz gegen Umwelteinflüsse (z.B. Verschmutzung oder Nässe)
  • Schnelle Datenabfrage
  • Gleichzeitiges Identifizieren von mehreren Gegenständen
  • Keine händischen Übertragungsfehler
  • Anpassen der Etiketten an bestehende Abläufe im Unternehmen
     

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